„Le germe n’est rien, le terrain est tout!“

Claude Bernard

Naturheilkunde, Homöopathie & Heilpflanzen bei Dysplasie und auffälligem PAP-Test

Gebärmutterhals - Was tun bei auffälligem PAP-Test?

 

Der bei der Frauenärztin jährlich (neu ab 2020: bei Frauen ab 35 zählen PAP und HPV Test nur noch alle 3 Jahre zu den von der Kasse übernommenen Vorsorgeleistungen) durchgeführte sogenannte PAP-Abstrich dient der Krebsvorsorge zum Gebärmutterhalskrebs, indem mithilfe eines Spatels Zellmaterial vom Übergang der Vaginalschleimhaut in die Gebärmutterschleimhaut aufgenommen und im Labor auf Zellveränderungen untersucht werden. Seit Einführung dieser Vorsorgeuntersuchung ist in Deutschland die Zahl der an Gebärmutterhalskrebs erkrankten Frauen um 70 % gesunken. Bei unauffälligem Ergebnis (Pap I oder Pap II  )  werden die Frauen von ihrer gynäkologischen Praxis nicht informiert. Manchmal jedoch meldet sich die Praxis, weil der PAP-Test ein auffälliges Ergebnis zeigt.

 

Ein auffälliges PAP-Test-Ergebnis - meist handelt es sich um den Wert III oder III d -  ist jedoch noch lange keine Krebsdiagnose!  Viele Frauen befürchten aufgrund fehlender Information, dass ein auffälliger Wert nicht mehr reversibel ist und sie drohen, an Krebs zu erkranken. Das ist er aber, die Werte kehren bei den meisten Frauen zurück in den Normbereich. Auch eine Infektion mit HPV-Viren – neben Rauchen und einem unterdrückten Immunsystem einer der Hauptauslöser für Zellveränderungen am Gebärmutterhals -  kann von selbst ausheilen, man geht davon aus, dass sich 80 % der Frauen im Laufe ihres Lebens mit HPV Viren durch Geschlechtsverkehr infizieren – aber nur die wenigsten erkranken an Gebärmutterhalskrebs, in Deutschland 4.540  Frauen jährlich (2014).  Bei 85 % der Frauen unter 35 Jahren heilt die HPV-Infektion ohne Folgen aus.  Es kann aber auch ohne einen dieser Risikofaktoren zu einer Zellveränderung (Dysplasie) am Gebärmutterhals kommen z. B. durch schlechten Immunstatus, Stress, hormonelle Verhütungsmittel, wiederkehrende Vaginalinfektionen, mangelnde Hygiene der Männer, starke seelische und körperliche Belastungen, häufige Schwangerschaften.

 

Bei einem erhöhten PAP-Wert (Pap III oder Pap IIId ) auch in Kombination mit einem diagonstizierten HPV Virus wird die Frauenärztin auf regelmäßige Kontrollen meist nach 3 Monaten Wert legen. In dieser Zeit ist eine naturheilkundliche Behandlung sinnvoll, um das Immunsystem zu stärken.

 

Für Frauen, die mit erhöhten Pap-Werten in meine Praxis kommen,  verordne ich eine Kombinationstherapie: Die Gabe eines homöopathischen Konstitutionsmittels,  bewährte  kräftigende und antivirale Frauenheilpflanzen als Tee und Zäpfchenkur sowie eine Entgiftungs- und Ausleitungstherapie zur Stärkung des Immunsystems.

 

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