„Le germe n’est rien, le terrain est tout!“

Claude Bernard

Gebärmutterhals - Was tun bei auffälligem PAP-Test?

 

Der beim Frauenarzt jährlich durchgeführte sogenannte PAP-Abstrich dient der Krebsvorsorge zum Gebärmutterhalskrebs, indem mithilfe eines Spatels Zellen vom Muttermund und Gebärmutterhals aufgenommen und im Labor auf Zellveränderungen untersucht werden. Seit Einführung dieser Vorsorgeuntersuchung ist in Deutschland die Zahl der an Gebärmutterhalskrebs erkrankten Frauen um 70 % gesunken. Bei unauffälligem Ergebnis (Pap I oder Pap II  )  werden die Frauen von ihrer gynäkologischen Praxis nicht informiert. Manchmal jedoch meldet sich die Praxis, weil der PAP-Test ein auffälliges Ergebnis zeigt.

 

Ein auffälliges PAP-Test-Ergebnis - meist handelt es sich um den Wert III oder III d -  ist jedoch noch lange keine Krebsdiagnose!  Viele Frauen befürchten aufgrund fehlender Information, dass ein auffälliger Wert nicht mehr reversibel ist und sie drohen, an Krebs zu erkranken. Das ist er aber, die Werte kehren bei den meisten Frauen zurück in den Normbereich. Auch eine Infektion mit HPV-Viren – neben Rauchen und einem unterdrückten Immunsystem einer der Hauptauslöser für Zellveränderungen am Gebärmutterhals -  kann von selbst ausheilen, man geht davon aus, dass sich 80 % der Frauen im Laufe ihres Lebens mit HPV Viren durch Geschlechtsverkehr infizieren – aber nur die wenigsten erkranken an Gebärmutterhalskrebs, in Deutschland 0,1 % der Frauen. Bei 90 % heilt die HPV-Infektion ohne Folgen aus.  Es kann aber auch ohne einen dieser Risikofaktoren zu einer Zellveränderung (Dysplasie) am Gebärmutterhals kommen z. B. durch schlechten Immunstatus, Stress, hormonelle Verhütungsmittel, wiederkehrende Vaginalinfektion, mangelnde Hygiene der Männer, starke seelische und körperliche Belastungen, häufige Schwangerschaften.

 

Bei einem erhöhten PAP-Wert (Pap III oder Pap IIId ) wird die Frauenärztin auf regelmäßige Kontrollen meist nach 3 Monaten Wert legen. In dieser Zeit ist eine naturheilkundliche Behandlung sinnvoll, um das Immunsystem zu stärken.

 

Für Frauen, die mit erhöhten Pap-Werten in meine Praxis kommen,  kombiniere ich die Gabe eines homöopathischen Konstitutionsmittels mit der Hildegard-Heilkunde zur Entgiftung und Ausleitung sowie mit den passenden stärkenden Frauenheilpflanzen und einer Enzymtherapie zur Stärkung des Immunsystems.