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Brandenburger Kräuterpower - Die Brennessel

Brennessel – Die Winterschwäche austreiben

 

Mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühjahrs schießen die frischen Triebe dieser feurigen Marspflanze aus der Erde. Bereits unsere Vorfahren, die Kelten, Slawen und Germanen hielten die Brennessel aufgrund ihrer vielfältigen Kräfte in hohen Ehren. Stets eine unerlässliche Zutat in der frühjährlichen 9-Kräuter-Suppe, erweckt sie die bleiernen Lebensgeister und bringt sämtliche Säfte im Körper in Wallung. Damit ist sie nicht nur harn-, schweiß- und schleimtreibend, sondern auch die beste Pflanze für eine Blutreinigungskur. Da sie stark eisenhaltig ist, hilft sie nicht nur bei Blutarmut, sie unterstützt auch die seelische Wehrhaftigkeit und Willensstärke – so stachelig wie ihre Hülle ist, umhüllt sie empfindsame Menschen mit ihren Abgrenzungskräften. Während im Frühjahr die frischen Triebe als Suppe oder Spinat gekocht oder als Urtinktur verarbeitet wohl tun, sind es ab August die lecker nussig schmeckenden Samen, deren Verzehr eine weitere Tugend der feurigen Brennessel offenbart – ihre Samen gelten seit jeher als fruchtbarkeitsfördernd und aphrodisierend für Männer und Frauen.